ÜBER MICH UND MEINE ARBEIT

Hey, ich bin Jolanda. Ich begleite Menschen mit Körper- und Emotionsarbeit.

Mich hat lange die Frage beschäftigt, warum wir etwas längst verstanden haben können und trotzdem immer wieder anders handeln, als es eigentlich für uns stimmt.

Warum wir Ja sagen, obwohl wir Nein spüren. Warum wir uns selbst plötzlich wieder hinterfragen, sobald jemand anders reagiert. Oder warum unser Körper längst etwas zeigt, während wir im Kopf noch versuchen, alles zu verstehen.

Genau darüber bin ich immer tiefer bei Körper und Emotionen gelandet.

Nicht als weitere Methode, uns selbst zu optimieren. Sondern als Möglichkeit, uns tatsächlich zu erleben und dem, was wir dabei wahrnehmen, wieder mehr zu vertrauen.

Somatische Begleitung Zürich

Holistischer Ansatz

Veränderung kann auf unterschiedlichen Ebenen entstehen. Deshalb schaue ich in meiner Arbeit nicht isoliert auf Gedanken, Gefühle oder körperliche Reaktionen, sondern darauf, wie sie miteinander zusammenhängen und sich gegenseitig beeinflussen.

Erfahrungen können mitprägen, wie wir heute auf bestimmte Situationen reagieren, wie wir Nähe erleben, wo wir Spannung wahrnehmen oder wie unser Nervensystem auf Belastung reagiert.

Körper- & Emotionsarbeit bildet dabei die Grundlage meiner Begleitung. Ich verbinde Gespräch und Verstehen mit körperorientierter Prozessarbeit, dem bewussten Erleben von Emotionen und der Arbeit mit dem Nervensystem.

Ab November fliesst ausserdem Holistic Fascial Bodywork in meine Arbeit ein. Da ich mich hier noch in Ausbildung befinde, arbeite ich jeweils mit den Inhalten und Techniken, die ich bis zu diesem Zeitpunkt gelernt und praktisch geübt habe.

Dabei geht es nicht darum, eine Reaktion oder ein Gefühl möglichst schnell wegzumachen. Manche Reaktionen können im Zusammenhang mit früheren Erfahrungen verständlicher werden. Wenn wir sie wahrnehmen, einordnen und gleichzeitig neue Erfahrungen machen, kann mit der Zeit mehr Spielraum darin entstehen, wie wir fühlen, reagieren und handeln.

Mein Weg

Lange habe ich vieles über den Kopf gelöst. Ich habe analysiert, nach Erklärungen gesucht und versucht zu verstehen: mich selbst genauso wie die Menschen um mich herum.

Und trotzdem reagierte mein Körper manchmal auf Situationen, die mein Kopf längst eingeordnet hatte. Gefühle, Spannungen und Reaktionen tauchten auf, obwohl ich dachte, ein Thema sei abgeschlossen. Ich begann, anders darauf zu schauen: weniger mit der Frage, wie ich es loswerde und mehr mit der Neugier darauf, was darin vielleicht verständlich werden konnte.

Gleichzeitig war ich gut darin, mich anzupassen, Harmonie zu bewahren und Verantwortung zu übernehmen. Lange merkte ich nicht, wie oft ich dabei meine eigene Wahrnehmung hinterfragte, Bedürfnisse zurückstellte oder über Kontrolle Sicherheit suchte.

Yoga war für mich ein erster Zugang zum Körper. Später wurde mir durch körperorientierte Prozessarbeit und Emotional Release immer deutlicher, dass Verstehen und Erleben unterschiedliche Zugänge sein können und wie viel entstehen kann, wenn beides zusammenkommt.

Vor zwei Jahren hat sich mein Verhältnis zu meinem Körper nochmals grundlegend verändert. Von einem Tag auf den anderen war vieles, was vorher selbstverständlich gewesen war, plötzlich nicht mehr so. Ich lernte in dieser Zeit, langsamer zu werden, nicht auf alles sofort eine Antwort haben und meinem eigenen Erleben zu glauben, auch wenn es sich nicht immer erklären oder einordnen liess.

Diese Erfahrung hat vieles für mich verändert. Nicht nur mein Verhältnis zu meinem Körper, sondern auch die Art, wie ich heute auf Reaktionen, Gefühle und Veränderungsprozesse schaue.

Heute bedeutet Veränderung für mich nicht, jemand Neues zu werden oder alte Anteile loszuwerden. Sondern mehr von dem leben zu können, was vielleicht lange wenig Platz hatte: Emotionen ob Wut, Freude, Traurigkeit. Bedürfnisse. Grenzen. Weichheit. Ausdruck. Die eigene Stimme. Und manchmal ganz einfach ein Nein, das ein Nein bleiben darf.

Ich weiss, wie herausfordernd es sein kann, wenn vertraute Schutzstrategien auftauchen und wie wertvoll es sein kann, damit nicht alleine bleiben zu müssen.

Ich glaube daran, dass körperliche Reaktionen manchmal etwas von unserem Erleben sichtbar machen, wofür uns noch die Worte fehlen. Dass wir nicht jede Reaktion wegmachen müssen, sondern neugierig darauf werden dürfen, was darin vielleicht verständlich werden kann.

Diese Haltung, meine eigenen Erfahrungen und mein fachliches Wissen prägen meine Arbeit heute.

In meine Arbeit fliessen verschiedene Aus- und Weiterbildungen ein:

  • Yogalehrerin Ausbildung

  • Life-Coaching Ausbildung

  • Somatisches Coaching

  • Emotional Bodywork Methode bei Seraina Steinemann

  • Holistic Fascial Bodywork – in Ausbildung bei Anna Bruderhofer, bis Juni 2027

  • weitere Fortbildungen rund um psychosomatische Zusammenhänge und ganzheitliche Gesundheit

frühere Tätigkeiten: zuletzt Marketing Manager

Wenn ich dich begleite…

…Beobachte ich und nehme wahr, was gesagt und was nicht gesagt wird. Was bewegt und was nicht bewegt wird.

…Gehen wir soweit vor, wie dein Körper es zulässt und dein Nervensystem nicht überfordert. Nicht zu viel, nicht zu schnell, nicht zu tief.

…Erinnere ich dich immer wieder daran, dass Atmung und Bewegung immer bei dir sind und das Stille manchmal mehr trägt als Worte.

…Halte ich mich selbst und dadurch kannst auch du dich halten.

…Bist du immer einbezogen. Warum kann es helfen, wie kann es helfen.

…Bleibe ich bei dir und gebe dir die Freiheit, deine eigene Kraft zu spüren und deinen eigenen Weg zu finden.

…Lasse ich dich am Ende los. Denn wir gehen nur eine bestimmte Zeit zusammen.